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Simples Selbstcoaching – die Sache mit dem Wörtchen sollte

Wie oft nutzt du eigentlich das Wort sollte? Oft? Ganz schön stressig, oder? Aber nicht schlimm, denn hier gehts zur schnellen Abhilfe.

1. Schreib alle Dinge auf, von denen du denkst, dass du sie tun solltest.

Beispiele

  • Ich sollte mehr Sport machen.
  • Ich sollte abnehmen.
  • Ich sollte positiver sein.
  • Ich sollte mehr lesen.
  • Ich sollte mehr Dokus schauen.

2. Nimm nun jeden einzelnen Punkt von deiner Liste, lies ihn laut vor und frag dich „Warum sollte ich?“.

Deine Gefühle diesbezüglich zu äußern hilft, dein sollte zu verstehen. Schreib anschließend deine Antworten auf – du könntest überrascht sein, was du geschrieben hast.

Beispiele

  • Weil ich zu faul/dumm/verantwortungslos/wertlos … bin.
  • Weil die Leute mich vielleicht nicht so mögen, wie ich bin.
  • Weil mein Vater/Mutter sagte ich sollte.

Die Antworten auf deine „Warum sollte ich„- Fragen zeigen, wie du dich beschränkst, indem du bestimmte Überzeugungen übernommen hast und an diesen festhältst. Das Wort sollte zeigt nämlich Zurückhaltung und impliziert oftmals Gefühle der Angst und Schuld.

Wann immer du also denkst oder sagst, dass du etwas tun solltest, halte bewusst inne. Denn in vielen Fällen führst du dich damit selbst in die Irre.

Aufgabe

Schreib deine Liste um. Ersetze sollte durch könnte und beginne jede Aussage mit „Wenn ich wirklich wollte, …“. Zum Beispiel: Wenn ich wirklich wollte, könnte ich viel mehr lesen.

Schreibst du deine Liste auf diese Weise neu, wirst du feststellen, dass es einige Dinge gibt, die du eigentlich gar nicht ändern möchtest.

Sei kein Sollte-Opfer, das in Schuld gefangen ist, sondern erlaube dir vielmehr, die Möglichkeit des Könnens.

 

 


Da wir von den simplen und kurzen, aber dafür umso knackigeren Selbstcoaching-Methoden von Lynda Field so begeistert sind, teilen wir hier wöchentlich eine aus ihrem Taschenguide Instant Life Coach – 200 ways to be your best.

Solltest auch du an dem Büchlein Interesse haben, freut sich deine lokale Buchhandlung bestimmt sehr, wenn du es bei ihr kaufst – wir uns übrigens auch.

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Photo by Ethan Haddox on Unsplash