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Kulinarisches aus Japan – Algensalat – kleiner Ausflug gefällig?

Ihr lieben, ich habe so ein Fernweh. Sobald ich rausschaue in den Nieselregen wird das ja nur noch schlimmer – und kein Urlaub in Sicht. Was tun? Ich kramte mal wieder meine Japanfotos raus und kam ins träumen. Und erinnerte mich an das wunderbare Essen dort in diesem schönen Land. Dann hab ich mir mal schwups ein japanisches Kochbuch bestellt und zwar von Laure Kié „Japanische Küche“.

Die japanische Küche gilt zurecht als eine der besten und gesündesten der Welt. Und so schwierig ist es gar nicht japanisch zu kochen. Das schwierigste sind die Saucen und genau die sind im Buch von Laure Kié „Japanische Küche“. bestens beschrieben. Daneben bekommt man ja zum Glück inzwischen überall japanische Zutaten, im Zweifel muss man sie halt bestellen. Hier würde ich darauf achten, Bio Produkte (z.B. von Arche) zu wählen, da ich persönlich etwas skeptisch bzgl. belastester Lebensmittel besonders aus China gegenüber stehe. Japanische Importware ist da durchaus vertrauenswürdiger). Man kommt ja auch recht lange mit den Sachen aus, z.B. reichen 2 EL getrocknete Algen locker für einen Salat, da sie sehr geschmacksintensiv sind. Damit relativiert sich der Preis.

Zur Grundausrüstung gehören: Langkornreis (da geht auch italienischer), Nori-Blätter für Sushi und Deko, Wasabi, Ingwer (eingelegt und Roh), Erdnussmus- oder Sesampaste, Sesamkörner (hell und dunkel), dunkles Sesamöl, Sojasauce, Fischsauce, Reiswein, Sake, Wakame (Algen), Soba (Buchweizennudeln).

Frisch benötigt man: Fisch, Tofu, Pilze, Wirsing/Pak Choi/Chinakohl Gurke etc.

Damit kommt man schon ziemlich weit!

Mein erstes Rezept ist der Wakame-Salat mit Gurke aus Laura´s Buch.

Du brauchst (eine Person):

  • eine halbe Salatgurke
  • ca. 2 EL getrocknete Algen
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Reisessig
  • 1/2 EL Sesamkörner
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL dunkles Sesamöl

Die getrockneten Algen in einer Schüssel mit kaltem Wasser ca. 10 Minuten einweichen. In der Zwischenzeit die Gurke raspeln. Salzen und Abtropfen lassen. Die Wakame gut mit den Händen auswringen.
Alles vermengen und mit demm Reisessig, dem Sesamöl  und der Sojasauce durchmengen. Zum Schluss die hellen Sesamkörner darauf verteilen – fertig!

Oishīdesu! Das heisst köstlich 🙂

 

Alles Liebe,

eure Gela