55 Views |  Like

Kleine Taten, große Nachhaltigkeit – Lush und simple Tipps für mehr Umweltbewusstsein im Alltag

Nachhaltigkeit ist auf meiner Werteskala weit oben. Nicht nur umweltseitig, sondern auch in meiner Beratung: Es ist mir eine Herzenangelegenheit Veränderungen zu kreieren, die Bestand haben, sowohl in meiner Arbeit als Marketingexpertin, also auch als Creative Leadership Coach.

Somit versuche ich bereits seit einer ganzen Weile, den Plastikanteil in meinem Leben und in meinem Haushalt zu reduzieren. Mal ist es einfach, mal ist es kompliziert, aber ich nähere mich zäh und zäher der Reduktion.

Seife im Stück statt aus dem Dispenser, Duschgel aus Nachfüllpack, Bodyöl aus der Glasflasche statt Lotion aus der Plastikflasche, Putzmittel aus Natron und Zitronensäure (beides aus dem Karton) etc.

Nachhaltigkeit im Alltag

Shampoos zum Nachfüllen

Ganz toll hilft mir auch Lush dabei und ganz besonders klasse finde ich das BIG Shampoo! Ich bin EIN JAHR bin dem Pott hingekommen… ein Jahr!

Ich muss meine Haare nur noch zweimal die Woche waschen, es wird allerdings empfohlen, hin und wieder ein anderes Shampoo zu nehmen, da es die Kopfhaut sonst zu sehr austrocknet. Also nehme ich 1-2 mal im Monat ein Babyshampoo. Den Plastikpott kann man bei Lush eintauschen, er wird recyclet. Das Shampoo hat auf codecheck.info bestens getestet!

Das Meersalz Shampoo ist vegan und besteht unter anderem aus groben Meersalzstücken, Zitronen- und Sägetangaufguss, Limettensaft, Kokosöl und Mandarinenöl. Es verspricht Glanz, Weichheit und vor allem voluminöses Haar.

Eine Mini-Menge der etwas glibbrigen Konsistenz reicht, um riesigen Luxusschaum zu bekommen – durchaus angenehm.
Der Schaum ist so toll, dass man auch gleich damit in die Rasur erledigen kann.

Unverpacktläden, Flakons, Fairphone und Ecosia

– Wusstet ihr, dass Thierry Mugler nachfüllbare Flakons anbietet? Ich mag die Düfte Alien und Womanity sehr und fülle diese über die Station (im Alsterhaus) auf. Ist nicht nur preiswerter, auch konnten dadurch 1515 Tonnen Abfall weltweit pro Jahr vermieden werden. Daumen hoch!

– Fairphone: auf fairphone.com kann man Android Mobiltelefone kaufen, die unter menschenwürdigen Bedingungen und ohne Raubbau an Bodenschätzen hergestellt werden. Ausserdem sind alle Einzelteile austauschbar und somit reparierbar. Angeblich schafft man das sogar allein. Himmel, ich bin ja neulich mit meinem kaputten Display auf der Suche gewesen, unter 100 € ließ sich kaum eine Reparaturbude finden.

ecosia.org: das neue Google? Wer mit Ecosia.org surft, pflanzt neben bei noch neue Bäume, die Berliner Suchmaschine spendet einen großen Teil der Einnahmen an Naturschutzorganisationen. Werde ich jetzt mal öfter machen. Google rückt mir gerade eh zu sehr auf die Pelle 🙂

– Bio.lose: In der Osterstraße in Hamburg gibt es den Unverpackt-Laden „Bio Lose„. Dort kann man mit der eigenen Tupperdose ankommen. Daneben ist es ja auch immer eine Wonne die lokalen Wochenmärkte zu besuchen und direkt in die Jutetasche einpacken zu lassen.

– Sückgut: In Hamburg Ottensen und St. Pauli. Ein weiterer Unverpacktladen in Hamburg mit einer wunderbaren Mission: „Wir wünschen uns einen Laden, der mehr zu bieten hat als nackte Ware: Hier geht es nicht nur um den Einkauf ohne Einweg-verpackungen, sondern wir wollen einen Ort der Diskussion und zum Austausch schaffen.“

Welche Tipps habt ihr für uns? Was tut ihr für mehr Nachhaltigkeit?