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Dranbleiben – auf gelassene Art Ziele erreichen

Wer kennt es nicht? Da arbeitet man längere Zeit zielstrebig auf ein bestimmtes Ziel hin und dann das: Plötzlich geht nichts mehr! Man steckt fest. Die Gedanken fahren Karussell und von außen werden einem permanent Steine in den Weg gelegt. Die eigene Motivation ist schlagartig auf dem Tiefpunkt. Dabei fing doch alles so vielversprechend an. Ich denke jede von uns kennt eine Menge solcher Situationen – egal ob im beruflichen oder privaten Kontext.

Du hast immer die Wahl

Natürlich läuft im Leben nicht immer alles nach Plan. Du  kannst Umstände und Situationen oft nur bedingt beeinflussen. Was du aber immer kannst ist zu entscheiden, wie du mit Widrigkeiten umgehst.  Du hast immer die Wahl: Den Kopf in den Sand zu stecken und zu resignieren, oder die Hindernisse als Chance zu begreifen, und mit Plan B – und manchmal auch auf Umwegen – zum Ziel zu gelangen.

„Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.“

Dieses Zitat  bringt es treffend auf den Punkt. Warum ich darüber schreibe? Weil ich dich ermutigen möchte dranzubleiben an deinen Zielen und Träumen.  Egal wie steinig dein Weg aktuell erscheinen mag.  Früher oder später wird sich diese Beharrlichkeit auszahlen. Dann wirst du zu Recht stolz darauf sein, nicht aufgegeben zu haben.

Egal ob du gerade kurz vor der Gründung deines Business stehst, und dich Selbstzweifel zerfressen oder ein interessanter Kunde die Zusammenarbeit mit dir ablehnt. Vielleicht hast du dich auch frisch von deinem Partner getrennt und den Glauben an die Liebe verloren. Oder du hast erfahren, dass dein Vater unheilbar krank ist und ihr nicht wisst, wie viel gemeinsame Zeit euch bleibt. Allen Beispielen gemein ist, du stehst an einem Scheideweg. Du kannst dich dafür entscheiden, das Beste aus der jeweiligen Situation zu machen oder dich in Selbstmitleid suhlen, wie schlecht und ungerecht diese Welt gerade zu dir ist. Versteht mich bitte nicht falsch: Trauer, Wut und Enttäuschung dürfen und müssen ihren Raum haben. Nach der akuten Phase ist es aber wichtig, sich zu sortieren und zu entscheiden, wie es weitergeht.

Natürlich hängt dies auch davon ab, welche Priorität das Thema bzw. der Mensch in deinem Leben hat. Neue Wege zu gehen lohnt sich besonders dann wenn dir etwas oder jemand so richtig am Herzen liegen.

Warum dranbleiben Mut erfordert

Dranbleiben erfordert Mut. Mut eventuell zu scheitern. Mut viel Unverständnis für den eigenen Weg im sozialen Umfeld zu erhalten. Mut eigene Fußspuren zu setzen, statt in Vorhandenen zu gehen. Mut vor einer Reise mit ungewissem Ausgang. Vor allem aber Mut, sich selbst und seiner Intuition zu vertrauen.

Ich wünsche Dir den Mut und den langen Atem dranzubleiben – ganz egal, was sein aktuelles Ziel ist und wie unerreichbar es auch scheint. Das Gefühl, durchgehalten zu haben trotz aller Schwierigkeiten, ist unbezahlbar.

Hast Du den Mut dazu?