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Wir alle sind Gott – Patrizias Teeologie No. 16

Also, ich glaub ja nicht an Gott. Jedenfalls nicht an den alten Mann mit weißem Bart. Idealer Einstieg für einen Mädelsabend… Meine Freundin Alex sagt: Wir sind alle Gott. Ja! Ich bin Gott und du übrigens auch. Von mir aus kannst du auch Buddha sein, wenn du dich damit besser identifizieren kannst. Nein, keine Drogen im Spiel, jedenfalls keine ernst zu nehmenden. Einzig die Erkenntnis, dass wir alle Teil des Universums sind, in welchem sich die Energien aller Menschen zu einer großen Kraft vereinen – Liebe. Der Liebe zu deinen Freunden, Kindern, Partnern und vorallem zu dir selbst.

Die Galaxy der Möglichkeiten

Das bedeutet nichts anderes, als dass wir keinem extern gesteuerten Schicksal ausgeliefert sind, sondern in einer unbegrenzten Galaxy der Möglichkeiten schwimmen. Ich entscheide selbst ob ich abtauche, gelassen auf dem Rücken schwimmend dahintreibe oder zielgerichtet zur nächsten Insel kraule. Auf der ich dann übrigens unter Palmen im Sand liege oder ein paar Kokosnüsse vom Baum hole.

Der mögliche Größenwahn

Vielleicht sind wir gestern Abend ein bisschen dem Größenwahnsinn verfallen. Vielleicht haben wir aber auch einfach erkannt, dass wir das Leben voll im Griff haben. Den Sinn des Lebens an einem Abend zu ergründen gelingt nicht unbedingt, aber sich selbst als aktiven Teil des Universums zu erleben – das ist vorallem mit guten Freundinnen ein leichtes.

Die ungebremste Rakete

Das Fachwort hierzu lautet Selbstwirksamkeit. Und die zu erfahren, am eigenen Leib, kann ein Boost ungeahnter Kraft sein. Dann gehst du ab wie eine Rakete. Bereit zu abenteuerlichsten Expeditionen, ungebremst und zu allem befähigt. Wie das geht? Lass dich einfach mal darauf ein zu glauben, dass alles was du brauchst bereits in dir steckt.

Der unberechtigte Zweifel

Wir alle sind mit all den Fähigkeiten ausgestattet das zu erreichen, was wir uns vorstellen können. Und schon merkst du es: du zweifelst? Dann ist dein eigener Zweifel das Einzige, was dich daran hindert zu starten. Warum sollte es etwas geben, dass du nicht kannst? Ja, vielleicht kannst du es nicht sofort. Oder, es sind ein paar Mühen nötig, dass es gelingt. Aber es ist grundsätzlich nicht unmöglich.

Der wiederkehrende Größenwahn

Talent, Berufung, Schicksal, die Gene, das was die Natur dir gegeben hat – ziemlich faule Ausreden deine Wünsche und Visionen von Außen zu begrenzen. Was geht, bestimmst du selbst und es fängt damit an, an sich selbst zu glauben. Abschließende Frage des gestrigen Abends: Wenn ich Gott bin und an mich glaube, glaube ich dann doch an Gott?

Um nochmal auf den Größenwahnsinn zu sprechen zu kommen: Wir waren übrigens nicht die ersten, die sich über all das Gedanken gemacht haben:

Es gibt eine extrem starke Kraft für die die Wissenschaft bisher noch keine formelle Erklärung gefunden hat. Es ist eine Kraft, die alle anderen beinhaltet und regelt und die sogar hinter jedem Phänomen ist, das im Universum tätig ist und noch nicht von uns identifiziert wurde. Diese universelle Kraft ist LIEBE.

(Albert Einstein)

Mein Tipp für das Ding mit dem Glauben:

Nenn es Gott. Buddha. Brahma. Allah. Oder universelle Kraft. Es spielt keine Rolle wie man es nennt, entscheidend ist sich als wirkungsvollen Teil davon zu begreifen und an seine eigene Kraft zu glauben. Ein Mensch der die Relativitätstheorie entdeckt hat und Frankie können sich schließlich nicht irren…

Also, bis nächste Woche – lieben und Tee trinken!

Patrizias Teeologien sind inspiriert von Teebeutel-Weisheiten und übersetzen diese ins wahre Leben: Was will der Teebeutel mir sagen? Ist das auf dem Teebeutel mehr als nur ein belangloser Spruch? Wird mich das Trinken genau dieses Tees mit zunehmender Lebensweisheit belohnen?

Diese Woche: „Der Buddha bist du.“

 

 


Photo by Tyler Nix on Unsplash