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Warum wir gut sein sollten, zu unserer Welt und unseren Ressourcen: Über die Weltklimakonferenz, Fleisch – und Kaffeekonsum.

Liebe Business & She Community,

ich bin wieder da! Nachhaltigkeit ist noch immer ein riesiges Thema, und es sollte noch viel mehr darüber geschrieben werden. Wird es auch! Von meiner Seite aus nicht mehr wöchentlich, weil das der volle Zeitplan nicht mehr zulässt, aber regelmäßig. Entschuldigt, und habt Verständnis dafür. Ich lade euch ein, mir auf den sozialen Medien zu folgen, dort teile ich jeden Tag Geschichten zum Thema Nachhaltigkeit. Und falls euch interessiert, wie man hier so in Mexiko lebt, dann sehr ihr auch das auf meinem Instagram Kanal.

Was passiert ist?

1. Die Weltklimakonferenz COP 25

… sollte ganz ursprünglich in Brasilien stattfinden, Präsident Bolsonaro sagte ab, die Konferenz wurde auf Chile verschoben. Dieses Jahr sollte Lateinamerikas Jahr werden, und es wäre so schön gewesen. Anstatt dessen steckt Chile tief in der Krise und es bricht mir das Herz. Und so sagte vorgestern die chilenische Regierung den Gipfel ab, und alle waren erst einmal etwas perplex. Was jetzt? Argentinien? Argentinien steckt derzeit in einer Inflation von 55%, für einen Moment dachten wir Mexiko – doch auch der mexikanische Präsident hat sich nie aktiv für den Klimaschutz ausgesprochen. Keines der lateinamerikanischen Länder ist in der Lage eine Konferenz von solch Größe innerhalb eines Monats zu organisieren. Und so nahm Chile die herzliche Einladung von Spanien an. Chile soll weiterhin die Präsidentschaft übernehmen, aber in Chile. Ähnliches war der Fall in Bonn mit Fiji. Greta segelte nun über den Ozean, und sehr wahrscheinlich wieder zurück.

2. Weniger Fleisch ist mehr

Die UN hat einen Report über das Klima und die Bodennutzung veröffentlicht, in welchem ganz deutlich steht: Wir müssen den Fleischkonsum herunterfahren – und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt. Das heißt nicht, dass man von heute auf morgen vegan sein muss, es heißt bloß: Schraub ihn runter! Lass die Salami in der Plastikpackung im Supermarkt liegen, von welcher du ohnehin nicht weißt, woher sie kommt und schau nach nachhaltigen Alternativen. Wasserknappheit, mangelnde Nährstoffe in Lebensmitteln, generell Knappheit an Lebensmitteln, all das wird Realität, wenn wir nicht handeln.

Ganz nebenbei – Wasserknappheit ist hier in Aguascalientes schon Realität. Wir merken es zwar im Alltag (noch) nicht, aber es ist eine gegebene Tatsache und alle wissen davon. Schilder mit „cuida el Agua“ – sei sparsam mit dem Wasser – findet man überall.

Letztens fiel bei uns der Strom aus und somit auch die Wasserpumpe, die uns das Wasser ins Haus holt. Schließlich blieben wir zwei Tage ohne Wasseranschluss. Ein Erlebnis, dass mich bewusst werden ließ, das ist kein Spaß. Ohne Wasser, kein Leben. Und all das Wasser, das auf 1 kg Steak draufgeht (etwa 15 000 Liter), muss echt nicht sein.

3. Sagte da jemand Kaffee?

Und nun noch ein persönlicher Schwank aus dem Alltag in Mexiko – ich werde euch bald mehr über den Kaffee erzählen und sogar mit euch teilen können. Tolle Projekte sind in den Startlöchern und es beginnt mit einem ganz offiziellen Kaffeefest, das wir hier vor Ort organisieren. Wichtig ist uns eines – Kaffee ist nicht nur eine Tasse, Kaffee ist eine ganze Welt, viele, viele Hände haben dazu beigetragen, dass wir eine Tasse Kaffee trinken. All diese Hände sollten sichtbar sein, nicht nur die eigenen und vielleicht die der Baristas. Habt ihr eine ganz persönliche Kaffeegeschichte? Teilt sie mit mir! Schreibt sie mir in die Kommentare oder schreibt mir persönlich über die Sozialen Medien, ich freue mich, von euch zu hören.

 

Übrigens: meine neue Single Roller Coaster erscheint am 4. November in allen Online Music Stores, einschließlich Spotify, iTunes und Apple Music!