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Schlaf gut und träum schön

Kennst du diese Situation auch: Du liegst am Abend nach getaner Arbeit vor dem Fernseher, lässt dich berieseln und liegst wenig später im Bett, ohne ein Auge zu zu machen?

Ich habe so eine Zeit hinter mir, in der beim Zubettgehen viel Gedankenstoff in meinem Kopf und meinem Bauch steckte und ich nicht wusste, wie ich diesen Berg verarbeiten oder lösen konnte, um zufrieden einschlafen zu können.

Tiefer und traumloser Schlaf ist nicht nur für das allgemeine Wohlbefinden wichtig – er ist eine spirituelle Praxis.
Träume hingegen sind ausschlaggebend für die psychische Gesundheit.

Wir verarbeiten im Schlaf und in unseren Träumen alle Informationen, die wir den Tag über gesammelt haben – sie werden gekaut und verdaut.
Das Gehirn arbeitet wie ein zweiter Verdauungsapparat – dieser Vorgang des Verarbeitens ermöglicht uns weiter zu wachsen.
Es werden Erinnerungen gespeichert und die Erlebnisse so zu einem Teil von uns. Erfolgt dies jedoch nicht und wird der natürliche Prozess auf längere Zeit gestört oder unterbrochen sprechen wir hier von einer „Traumverstopfung“, die in körperlicher Erschöpfung resultiert, welche im schlimmsten Fall bis hin zu einer Depression führen kann.

Doch gibt es durchaus Wege, um gut zu schlafen und schön zu träumen.
Es hilft und fühlt sich außerdem gut an – das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen!

Tipps für einen optimalen Schlaf

Für einen optimalen Schlaf, beachte, wenn möglich, folgende Tipps:

  • Dein Schlafzimmer ist dein Tempel: Entferne Elektrogeräte aus deinem Schlafzimmer.
  • Lüfte deinen Schlafraum, bevor du zu Bett gehst.
  • Mache ein kleines Abendritual: Schreibe vor dem Zubettgehen deine Erlebnisse des Tages auf und zünde dabei eine weiße Kerze an. Du kannst dir hierfür eine Art Schlaftagebuch anlegen.
  • Suche dir Entspannungsmusik mit einer Frequenz von 534 Hz und lasse dich von diesen Tönen einhüllen. Es ist eine gute Alternative zum Fernsehen!
  • Träufle Lavendelöl (naturrein) auf einen Duftstein oder auf deine Schläfen und massiere es sanft ein (es reicht schon eine kleine Menge, höchstens 1 Tropfen). Lavendelöl hat eine entspannende und beruhigende Wirkung.
  • Stelle einen faustgroßen Rosenquarz oder Amethyst (Durchmesser 8cm) neben das Bett auf den Boden oder schlafe mit einer Hämatitkette um den Hals. Der Rosenquarz und der Amethyst sind Reinigungssteine, die Energie sammeln und das Umfeld von negativen Schwingungen befreien.
    Für die Steinpflege ist folgendes zu beachten: Die Steine sollen einmal pro Woche unter spülendem Wasser entladen werden, da die negative Energie sonst im Mineral gesammelt wird und sie dadurch ‚stumpf‘ werden.
  • Zu empfehlen ist es auch, am Abend nicht zu üppig zu essen, da unser Verdauungssystem die Ruhephasen benötigt.
  • Wir haben gelernt beziehungsweise ist es uns so gelernt worden, vor dem Einschlafen zu beten. Dies ist im Grunde nichts anderes, als ein Ritual, in Form einer Meditation beispielsweise, um deine Gedanken zur Ruhe zu bringen.
    Somit verordnest du deinem Verstand und deinen Gedanken eine Pause, beruhigst die Atmung und reduzierst die Angst, die ganze Nacht wach zu liegen.

Einschlafmeditation

Die folgende Einschlafmeditation kann dir dabei helfen, einen erholsamen Schlaf zu erleben.

Es empfiehlt sich, in der Stille und mehrere Male, folgende Sätze zu wiederholen: „Mögest du glücklich sein. Mögest du dich wohlfühlen.“
Richte diese Wünsche an alle schlaflosen Menschen – dich selbst miteingeschlossen.

Diese wertvolle Information entnehme ich der Metta Meditation, „die eine wohlfühlende, mitfühlende Haltung sich selbst und allen fühlenden Lebewesen gegenüber, vermittelt.“
Übersetzt aus der Mittelindischen Sprache Pali bedeutet Metta Freundschaft bzw. nicht-anhaftende Liebe – sie lehrt uns die Aspekte der eigenen Natur zu akzeptieren und dadurch Grenzen zu erfahren und zu überwinden.

Guten Schlaf ihr Lieben und träumt schön!
Namastè
Anita

 

Quellen:
Naiman, Rubin (Psychologe): Vortrag über ‚Traum und Schlaf‘

Salzberg, Sharon: Metta-Meditation: Buddhas revolutionärer Weg zum Glück. Arbor-Verlag, Freiamt im Schwarzwald 2003

Photo by Alexandra Gorn on Unsplash