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8 Tipps, die dir helfen, ein optimales Video zu drehen und dich souverän zu präsentieren

Bitte drehe dein Video jetzt… Liebe Grüsse, deine Corona…

Treibt es dir beim Gedanken an Live-Präsentationen in den Sozialen Medien oder beim Gedanken an die Youtube-Kamera den Schweiß auf die Stirn? MUSST du gerade jetzt Videos drehen und deine Workshops zu online Versionen umfunktionieren?Stehst du unter Stress und produzierst „Versuch um Versuch“? Du denkst dir: Oh no. Das kann ich so nicht rausschicken….!?

Findest du dich auf Videos fürchterlich? Und sobald die Kamera läuft, hast du den Stock im A…?

Du kannst verzweifeln. Und es frustriert sein lassen.

Du kannst auch 2500 Versuche unternehmen. Dann ist bestimmt was Nettes dabei. Nur dass du dann total fertig bist und mit dem Video noch keinen einzigen potentiellen Kunden erreicht hast.

Du kannst dir aber auch mal einen Moment Zeit nehmen und dich an meinen Tipps entlang hangeln.

Mit diesen 8 Tipps klappt es mit dem Videos drehen.

8 Tipps für „ansprechende“ Videos

Du bekommst hier 8 Tipps an die Hand, wie du dein Video gelassen und kompetent gestaltest. Die wichtigste Sachen des Videos sind:

  • du
  • deine Persönlichkeit,
  • deine Stimme,
  • deine Körpersprache.

Wenn du Videos drehst, ist das das wichtigste. Und das kannst du beeinflussen.

Workshops dazu findest du auch regelmäßig hier:

Tipp 1: Die Smartphone Kamera reicht zunächst

In puncto Videos drehen gibt es eine Menge Technik – undm an glaubt oft, jede nutzen zu müssen.

Reduziere das auf ein Minimum.  Denn es kostet Zeit und ersetzt NICHT deine gute Präsenz im Video.

Sorge für einen neutralen Hintergrund und für angenehmes Licht.

Antjes Spezialtipp: TAGESLICHT! Filme bei schönem Wetter, in der Nähe des Festers. Teste ein bisschen aus, wo es gut ist.

Ansonsten kannst du dir auch ein Ringlicht leihen oder bestellen, je nach Verfügbarkeit und Budget.

Tipp 2: Kamera Perspektive

Wenn du deine Videos drehst, bitte bitte, filme dich NICHT von unten . Auch wenn es offensichtlich erscheint, glaub mir, ich sehe  viele Videos, in denen das passiert.

Du erscheinst in einer unglücklichen Perspektive und wirkst noch dazu von oben herab. Bist du ja dann auch im wahrsten Sinn des Wortes.

Filme gerade, oder, macht noch sympathischer, ganz leicht von oben.

Und: Sprich in die Kamera Linse. (s. u.)

Tipp 3: Mach ein Stimm-Warm-Up, und bring dich in Stimmung

Die Kamera stellt dich gewissermaßen vor eine Bühnensituation. Körper und Person brauchen eine erhöhte Präsenz. So erreichst du deine Leute besser und du selbst fühlst dich wohler, denn du stellst dich auf diese Situation ein. Wenn du kalt startest, musst du dich nicht wundern, wenn du scheiterst. Lerne von Schauspielern. Die bringen sich auch in Stimmung. Tauchen in die Rolle ein.

Lockere dich. Bring dich in Bewegung. Tanze. Bring dich in eine gute Stimmung.

Mein Favorit, um mich  happy zu stimme (denn auch ich mache das natürlich), ist „The lion sleeps tonight“ oder „I am what I am“.

Gib dir selbst die Diva. Tanke Selbstwertgefühl.

Mach es auch beim Drehen des Videos immer wieder mal zwischendurch.

Du wirst sehen, du kommst sofort lebendiger rüber.

Mach zudem eine Wohlfühlübung für deine Stimme:

Beispiel: Die „Schokoladenübung“.

Stell dir vor, du hast ein Stück Schokolade im Mund. Du kaust genüsslich (mach hier wirklich Kaubewegungen! Die lockern den Kiefer.) und lässt ein langgezogenes „mmmm“ strömen. Fühle, wie dein Brustkorb vibriert und dein Gesicht. So lockst du deine Stimme in den Körper und entspannst sie. Das wirkt auf die Zuschauer sehr gewinnend. Und dir tut es gut.

Etwa 5-10 Mal wiederholen und wirklich genießen.

Ein kurzes Video zeigt dir, wie das geht.

Wecke deine Artikulation auf. Sprich ein paar Zungenbrecher übertrieben, mach dabei Grimassen.

Tipp 4: Mach dir bewusst: Die Kamera „schluckt“ Ausstrahlung

Du fragst dich, warum du vor der Kamera so komisch rüberkommst? Du so gebremst aussiehst?

Dein normaler Modus wirkt vor der Kamera unmotiviert, weil die Kamera unsere Ausstrahlung bremst. Das ist auch der Grund, warum du dann oft denkst, wenn du Videos von dir siehst: Oh Gott. Wie wirke ich denn?

Deswegen hilft das Warm-Up oben, in eine höhere Präsenz zu kommen.

Tipp 5: Ansprechend sein durch die Hin-Zu-Bewegung

Wie gesagt, die Kamera schluckt. Und wir wirken immer weit weg. Deswegen sind Bewegungen, in denen wir uns unseren Zuhörern hinwenden, optimaler.

Die Sprechtrainerin Dr Monika Hein nennt das die „Hin-Zu-Bewegung“. Das machst du zur Kamera. Neige dich dort immer wieder hin.

Bewahre Haltung und sprich deutlich

Deine gesamte Ausstrahlung verändert sich positiv, wenn du, obwohl man dich zumeist nicht ganz sieht, Haltung annimmst. Nimm die Schultern etwas zurück. Vergleiche mal die Aufnahmen!

Vor allem die Lippen spielen eine wichtige Rolle. Die Lippen sind ein Schalltrichter. Wer sie gut bewegt, bekommt Strahlkraft in die Stimme und andere hängen an seinen Lippen. er sie wenig bewegt vor der Kamera, wirkt verhalten. Unbewusst registrieren das Zuschauer. Und schauen dann nicht weiter.

Tipp 7: Vermeide Ähs und Füllwörter

Wir fürchten sie alle. Die „Ähs“. Die „Sozusagens“ und alle ihre Freunde, die unsere Aussage nur verwässern und uns unfokussiert rüberkommen lassen. Die Stolperer und Versprecher.

Du musst sie nicht mehr fürchten, wenn du verstehst, was sie auslöst.

Ähs sind ein Anzeichen zu hoher Anspannung, weil du meinst, immer und immer zu reden und liefern zu müssen.

Du gönnst dir keine Pause.

Aber: Das ist für dich anstrengend und für deine Zuhörer auch.

Rezept: Sage etwas und dann atme. Rede. Atme. Rede. Atme. In der Pause, die du dir zum Atmen und damit zum Strukturieren gönnst, entspannst du dich und deine Zuhörer haben die Chance die Info einen Moment sacken zu lassen.

Du weißt, was du sagen willst. Deine Zuhörer nicht. Lass ihnen die Zeit und entspanne dich.

Und schreib mir, ob dass einen Rückgang deiner Ähs zur Folge hat. Übrigens auch in Vorträgen und Sonstigem sehr hilfreich.

Tipp 8: Sprich in die Linse

Hot Tipp für deinen Videodreh: Klebe dir einen Smiley oder ein Bild  neben  die Kameralinse.

Das zieht deine Augen leichter dorthin.

Wenn du im Selfiemodus filmst, weil du allein bist, ist das kein Problem. Solange du nicht auf den Bildschirm schaust. Sondern auf die Kamera, den kleinen Punkt. Und weil das immer schwer ist, kleb dir da was lustiges Hin!

Du.Packst.Das. Und jetzt ran!

Alles Liebe!

Deine Antje

 


Photo by Dollar Gill on Unsplash