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Nachhaltig wirtschaften ist nicht nur Bio. Mit diesem rundum Konzept führst du deine Geschäftsidee langfristig zum Erfolg

Nachhaltig wirtschaften zeigt, dass Erfolg und Umweltschutz zusammengehören

Nachhaltig wirtschaften ist ein Konzept, mit dem du deine Geschäftsidee langfristig ausbaust. Es als eine Managementmethode zu bezeichnen trifft es nicht genau. Es ist mehr eine ganzheitliche Einstellung. Dabei geht es um Achtsamkeit, langfristiges Denken und ein rücksichtsvoller Umgang mit Menschen und Natur.

Mit einem nachhaltigen Geschäftsmodell stellst du heute schon die Weichen, wie sicher auch kommende Erfolge sind. So wie du jetzt mit Menschen, Materialien, Geld und der Umwelt umgehst, hat dies auch immer Konsequenzen für die Zukunft. Gehst du rücksichtsvoll vor, baust du dir dadurch eine solide und damit nachhaltige Grundlage für deine Unternehmung auf.

Nachhaltig wirtschaften ist die schonende Alternative zu dem derzeitigen konsumorientierten  Wirtschaftsmodell. Das ist geprägt durch kurzfristiges Handeln, für immer weiteres Wirtschaftswachstum. Das Problem dabei, die Erde und die Menschen stoßen an ihre Grenzen. Wachstum ist nur noch auf Kosten der Umwelt und Gesundheit zu erreichen.

Nachhaltig wirtschaften zeigt sich im Detail

Nachhaltigkeit hat Einfluss auf alle Bereiche im Geschäftsleben, die Menschen,  die Umwelt und die Finanzen.

Dein Umgang mit Menschen

Begegnest du deinen Mitmenschen fair und vertrauensvoll, baust du dir nachhaltige Geschäftsbeziehungen auf. Ein fester Kundenstamm verschafft dir mehr Sicherheit bei den Einnahmen. Arbeitest du langfristig mit deinen Geschäftskontakten zusamme,n kann es dir helfen Kosten einzusparen. Im Team schafft eine offene Atmosphäre Vertrauen und fördert die Kreativität.

Dein Respekt vor der Umwelt

Die Produkte und deine Arbeitsweise schonen die Umwelt.  Dabei ist es gleich, ob du zum Beispiel etwas herstellst, mit Waren handelst oder andere Menschen berätst. Nachhaltige Produkte zeichnen sich unter anderem dadurch aus:

  • Dass sie aus Materialien bestehen, die nicht die Umwelt oder die Menschen schädigen. Sie können zum Beispiel aus nachwachsende Rohstoffe bestehen oder fair gehandelte Waren sein.
  • Sie lassen sich reparieren, wiederverwenden und zum Schluss recyceln. Das ist übrigens ganz im Sinne des neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz. Das deutsche Gesetz setzt damit eine EU-Richtlinie um, die endlich mit den Müllbergen der „Wegwerf-Gesellschaft“  Schluss machen soll.

An deinem Arbeitsplatz setzt du für Umweltschutz und Nachhaltigkeit ein Zeichen. Zum Beispiel, in dem du auf nachwachsende Materialien oder Recycling setzt. Das können die Büromöbel aus Holz sein, Recyclingpapier oder du beziehst Ökostrom.

Dein Umgang mit Finanzen

Nachhaltig stellst du dich auf, indem dein Geschäft möglichst langfristig finanziert ist. Dabei ist es ein Vorteil, wenn du teilweise auf eigene Gelder zurückgreifen kannst. Nicht jeder schafft natürlich das gleich beim Start. Aber bei späteren Anschaffungen sollte ein Teil der Summe aus deinen Gewinnen stammen. Damit machst du dich ein Stück weit unabhängig von Banken. So kannst du ohne Druck durch Zinsen und Tilgung arbeiten.  Vielleicht setzt du so nicht alle Ideen gleich zu Anfang um, aber auf jeden Fall sicherer, Schritt für Schritt.  Und hey! Auch andere haben mal klein angefangen. Wie die berühmten IT-Garagenfirmen im amerikanischen Silicon Valley.

Nachhaltig wirtschaften, ein altes Konzept ist jetzt moderner denn je

Nachhaltigkeit und nachhaltiges wirtschaften ist keine so neue Idee. Auch wenn der oftmals übermäßige Gebrauch des Wortes, dies vielleicht vermuten ließe.
Den Begriff prägte ein preußischer Forstbeamte, Hans Carl von Carlowitz im 18. Jahrhundert. Er beobachtete, dass es auch in Notzeiten keinen Sinn macht, alle Bäume im Wald zu fällen. Kurzfristig war zwar genug Brennholz vorhanden, aber der Nachschub fehlte in den kommenden Jahren. Damit war die nächste Krise vorprogrammiert. Aus diesen Erfahrungen heraus, formulierte er sein Werk über nachhaltige Waldwirtschaft, die Sylvicultura oeconomica von 1713.

Ende der 1980’er Jahre bekam Nachhaltigkeit dann die heutige Bedeutung. Die Vereinten Nationen riefen im sogenannten Brundtland Bericht zum Schutz der Ressourcen der Erde auf.  Die Wirtschaft muss die Rohstoffe der Erde schützen, ansonsten gehen künftige Generationen leer aus.

Wie das funktionieren soll, das verdeutlichten sie mit dem Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit. Die drei Säulen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt stehen immer in einer Beziehung zueinander. Der Schutz der Erde kann nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen und aufeinander Rücksicht nehmen. Das will die UN mit den 17 Nachhaltigkeitszielen aus der Agenda 2030 erreichen. Staaten verpflichteten sich diese Ziele umzusetzen. Nachhaltigkeit soll endlich aus der Marketingecke heraus und im Alltag ankommen. Damit kannst du anfangen und deine Geschäftsidee gleich nachhaltige aufbauen.

Mehr zu Nachhaltigkeit und wie es im Geschäftsleben funktionieren kann liest du übrigens auf dem diwan.blog. Dort findest du auch eine Spurensuche über die Bedeutung des Wortes Nachhaltigkeit.

 

 


Photo by Sarah Dorweiler on Unsplash