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So erstellst du deinen ersten Onlinekurs – 5 Anbieter im Test

Vielleicht möchtest du schon seit Längerem einen Onlinekurs erstellen, um mehr Kunden zu erreichen und dein Wissen zu teilen. Wenn dem so ist, lies unbedingt weiter, denn in diesem Beitrag erfährst du alles für den Start deines ersten Onlinekurses!

Die Vorteile eines Onlinekurses für dich  &  dein Business

Es gibt sehr viele Gründe, wieso sich ein Onlinekurs für dich lohnt. Zum einen kommst du weg vom Zeit-gegen-Geld-Prinzip und kannst dein Business besser skalieren. Außerdem baust du dir ein stabiles passives Einkommen auf und erlangst mit der Zeit finanzielle Freiheit. Die Beziehung und Bindung zu deinen Kunden wird ebenso verbessert und du erarbeitest bzw. stärkst deinen Experten-Status und schaffst Vertrauen.

Wichtig ist aber, dass du nicht einfach drauf loslegst, sondern mit einer Strategie das Ganze angehst. Falls du da noch Unterstützung brauchst, schreib‘ dich auf die Warteliste für meinen nächsten Gratis-Workshop zum Thema „Wie du dir in 4 Stunden einen Onlinekurs aufbaust“ und erhalte direkt den MINI-GUIDE.

Bin ich bereit für einen Onlinekurs?

Vielleicht ist es gar nicht die Technik, die dir in erster Linie Sorgen macht, sondern die Frage, ob du bereits gut genug für einen Onlinekurs bist.

Diese Frage ist gefährlich: Denn sie hemmt dich, in deinem Business voranzukommen! Zweifel sind nämlich nie ein guter Wegbegleiter, wenn du ein Unternehmen auf die Beine stellen willst. Natürlich solltest du realistisch bleiben und deine Angebote an deinem Können anpassen und nicht mit Expertise protzen, die du nicht hast. Denn das merken Kunden – egal ob bewusst oder unterbewusst.

Verinnerliche deshalb: 
  • Du bist Expertin und weißt alles über dein Thema. Dein Kunde ist kein Experte und braucht dich, aufgrund deines Wissens und deiner Erfahrung. Entweder um auf den gleichen Wissensstand zu kommen oder um von deinem Wissen zu profitieren.
  • Du bist frischgebackener Experte und hast gerade ein neues Thema gemeistert – deinen ersten Onlinekurs!
  • Wir sind alle im Lernprozess – ich, du wir alle. Und das ist auch gut so!
  • Jeder hat mal angefangen, dein erster Onlinekurs muss nicht perfekt sein.
  • Du wirst Fehler machen und aus diesen lernen und wachsen.

Wie erstelle ich einen Onlinekurs?

Nun kommen wir aber zum Thema! Eine gute Planung erspart dir viel Zeit und Geld bei der Erstellung deines ersten Onlinekurses. Wenn du gleich am Anfang ausreichend Zeit in die Vorbereitung und Planung für deine Online-Kurse steckst, kommt am Ende ein rundes Produkt heraus.

Das werden deine Kunden auch erkennen, zu dir Vertrauen aufbauen und langfristig werden sich deine Verkaufszahlen positiv entwickeln.

Wichtige Vorüberlegungen
  1. Bei welchem Problem und Herausforderung kannst du deine Kunden unterstützen?
  2. Welche Lösung kannst du für das Problem anbieten?
  3. Schaffe ein Marketing-Umfeld für dein Angebot: Auf welchen Kanälen sind deine Kunden unterwegs?
  4.  Fülle deine Kanäle mit wertvollem Content also Inhalten, der zu deinem Kurs passt.
  5. Positioniere dich klar und arbeite deinen eindeutigen USP heraus.
  6. Baue durch cleveres Netzwerken eine Reichweite auf – Gruppen bei Facebook oder Xing sind ideal für so etwas.

Themenfindung

Sammle als erstes Themen, die du anbieten könntest. Überprüfen zum Beispiel mit dem Tool Answerthepublic wonach Menschen im Zusammenhang mit deinem Thema suchen.

Grenze deine Themen danach ein und überlege dir, woran du am meisten Freude beim Erstellen hast. Welches Ziel soll dein Kunde am Ende erreichen?

Bitte packe nicht zu viel in deinen Onlinekurs – am besten baust du deinen Kurs auf 4 Modulen auf und packst zu jedem Modul 3 Lektionen. Alles, was zu viel ist eignet sich wunderbar für eine Bonuslektion.

Technik – diese Plattformen kannst du für deinen Onlinekurs nutzen

Digimember

Ich habe meinen ersten Onlinekurs via Digimember 2.0 auf meiner WordPress-Webseite angelegt. Warum habe ich mich damals für dieses Plugin entschieden?

Ganz klar: Damals hatte ich nicht das Budget, um einen Onlinekurs auf einer anderen Plattform zu hosten. Daher habe ich mich für Digimember entschieden.

Vorteile

  • Bis 50 Teilnehmer kostenlos.
  • Digimember eignet sich dazu, einen geschlossen Teilnehmerbereich auf deiner eigenen WordPress-Webseite einzurichten.
  • Eine Anbindung mit Digistore ist möglich – dadurch kannst du eine Automatisierung des Verkaufsprozesses erstellen (das wird vielleicht am Anfang noch nicht so wichtig für dich sein)
  • Es handelt sich sowohl bei Digimember, als auch bei Digistore24 um deutsche Anbieter, die mit Rechtssicherheit werben.

Nachteile

  • Bei 50 Teilnehmern oder dem zweiten Kurs ist Schluss mit kostenfrei – dann musst du die Pro Version kaufen für 27 € monatlich oder 297€ jährlich.
  • Du solltest Technik affin sein – das heißt, für absolute Beginner ist es eventuell zu komplex und kompliziert in der Einrichtung.
  • Bei Digimember fehlt die integrierte Möglichkeit, für Kursteilnehmer Lektionen abzuhaken. Das ist toll für die Fortschrittsanzeige. Ein ergänzendes Plugin hierfür gibt es noch nicht.
  • Support findet nur per E-Mail statt.
  • Die Kosten sind mit 7,9% + 1 € pro Verkauf recht teuer.

Coachy

Auch hier kannst du deinen ersten Onlinekurs kostenfrei erstellen, bist aber im Design an die Plattform gebunden. Die Kosten für Coachy liegen in der Premium Version bei 27 €, in der Deluxe Version bei 57€ und bei der Entreprise Version bei 167 € monatlich.

Die Vorteile:

  • Die Onlinekursplattform ist sehr benutzerfreundlich und flexibel
  • Der erste Kurs ist bis zu 50 Personen kostenfrei
  • Du brauchst keine großen Technik-Kenntnisse

Die Nachteile:

  • Bei 50 Teilnehmern oder dem 2 Kurs ist Schluss mit kostenfrei – dann musst du die Pro Version kaufen für 27 € monatlich oder 297€ jährlich (bei einer jährlichen Abrechnung).

Teachable

Teachable ist eine der bekanntesten Plattformen für Onlinekurse und ich habe sie schon als Teilnehmerin genutzt und mag sie sehr.

Der größte Vorteil an Teachable liegt darin, dass pro verkauftem Onlinekurs lediglich eine Gebühr für die Zahlungsabwicklung fällig wird. Darüber hinaus bezahlst du einen monatlichen Beitrag, der fix ist. Im größten Paket entfällt die Gebühr für die Zahlungsabwicklung, sodass du keine Kosten pro verkauftem Kurs hast. Der Basic Kurs kostet monatlich $29, der Professional Kurs $79 und der Business Kurs $399.

Die Vorteile:

  • Die Onlinekursplattform ist sehr benutzerfreundlich und flexibel
  • Die Kursvideos kannst du direkt bei Teachable hosten.
  • Es gibt ein integriertes Affiliate-Programm. So verdienst du auch noch zusätzlich, wenn du Teachable neue Kunden vermittelst.

Die Nachteile:

  • Das Design nicht so anpassbar ist, was aber eigentlich auf fast alle Onlinekursplattformen zutrifft.
  • Im Gegensatz zu anderen Plattformen bietet Teachable kein integriertes E-Mail-Marketing und keine Landingpages an. Eine Verkaufsseite kannst du jedoch für deine Onlinekurs anfertigen.

Elopage

Mit Elopage ist ein deutscher Anbieter, der dem Datenschutz angepasst ist. Vorteil von Elopage ist, dass du damit nicht nur Onlinekurse, sondern auch E-Books, digitale Eventtickets, Arbeitsblätter, Vorlagen oder auch Coachings anbieten kannst. Die Advanced-Version kostet monatlich 49, Pro 99 und Premium 279.

Ich probiere mich bei meinem Marketing-Kompass mit diesem Programm gerade parallel aus.

Der Vorteil:

  • Die kostenlose Variante bietet bereits viele Features. Was fehlt, kannst du günstig dazu buchen, ohne gleich ein größeres Paket nehmen zu müssen.
  • Elopage kann mit Apps erweitert werden.
  • Die gängigen E-Mail-Marketing-Systeme kannst du ebenfalls mit Elopage verknüpfen.

Die Nachteile:

  • Bei dieser Onlinekursplattform keine Website integriert und auch ein E-Mail-Marketing-System musst du zusätzlich zu Elopage betreiben.

LOW-BUDGET GEHEIM-TIPP: Thinkific

Die Plattform Thinkific bietet dir für 3 Kurse ihre Plattform kostenfrei in der abgespeckten Version an! Und da hat sie schon einiges zu bieten!

So nun wünsche ich dir viel Erfolg und Freude bei der Kreation deines ersten Onlinekurses!

Liebe Grüße

Aline

 

 

 

 

 


Photo by Brooke Lark on Unsplash